Förderprojekte des STZ Mechatronik

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht einiger Förderprojekte, bei denen das STZ Mechatronik als Projektpartner beteiligt war.

Verdian

Förderkennzeichen 03GWY01L

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Innovative regionale Wachstumskerne" geförderte Wachstumskern VERDIAN setzt sich aus zehn Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen aus der Rennsteig-Region zusammen. Auf Basis der technisch-technologischen Kernkompetenz in Entwurf, Konstruktion und Herstellung magnetischer Direktantriebe verfolgt das Bündnis das Ziel der Entwicklung von Direktantrieben auf der Grundlage neuer Entwurfswerkzeuge, Funktionsstrukturen, Magnetwerkstoffe und Fertigungstechnologien.

Im Fokus des STZ Mechatronik steht die Zuarbeit von Entwicklungsleistungen in Zusammenarbeit mit Partnern des Wachstumskerns. Hauptschwerpunkte der Tätigkeiten des STZ Mechatronik waren die Antriebsauslegung für verschiedenste Anwendungen, die Entwicklung eines Motorprüfstandes, Elektronikentwicklung sowie die Weiterentwicklung der magnetischen Messtechnik (MagHyst®).

Weiterführende Informationen zum Wachstumskern VERDIAN finden sie auf der Webseite des Wachstumskerns unter http://www.verdian.eu.

MikroFun

Fertigungsverfahren für mikrostrukturierte Induktivitäte

Förderkennzeichen 02PI1045

Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung von Technologien für die Serienproduktion von Mikroinduktivitäten mit drastisch reduziertem Bauelementevolumen und erheblich erweiterten baugrößenspezifischen Parameterfeldern hinsichtlich Induktivitätswert, Strombelastbarkeit, parasitärer Kapazität, Widerstand und Resonanzfrequenz. Basierend auf Hochleistungssubstraten aus niedrigsinternder Keramik (LTCC) und flexiblen Polymeren (Polyimid, LCP) wurden im Verbundprojekt zwei technologische Grundkonzepte für mikrostrukturierte Induktivitäten zu großserientauglichen Fertigungsverfahren entwickelt.

Weiterführende Informationen zu MikroFun finden sie auf den Seiten des Internetauftritts des Verbundprojekts unter http://www.mikrofun.de.

Charma

Messtechnik für die fertigungsgerechte Charakterisierung magnetischer Mikrobauteile

Förderkennzeichen 16SV1901

Im Rahmen von CHARMA wurde eine Methode zur ortsaufgelösten magnetischen Charakterisierung von Mikrobauteilen entwickelt. Diese ermöglicht es erstmals, den Einfluss von Fertigungsprozess und Design magnetischer Mikrosysteme auf deren Leistungsfähigkeit (in magnetischen Kennwerten ausgedrückt) zurückzuführen. Zur Messung der magnetischen Eigenschaften an Bauteilen der Mikrosystemtechnik und der Charakterisierung von magnetischen Funktionsstrukturen auf Wafern wurde ein Mikro-Hysteresemesssensor entwickelt.

Bestehend aus einem Magnetjoch mit Luftspalt und einer Erreger- und einer Messspule dient dieser Sensor zur Erzeugung eines Magnetfeldes und zur induktiven Messung der Magnetisierung des Prüflings, um die magnetischen Hystereseeigenschaften zu bestimmen.